Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie in der Schweiz?

Mein Name ist Fadler Brigitte, ich bin 33 Jahre alt und geborene Wienerin.

Seit dem Tag, an dem ich 1992 die Allgemeine Krankenpflegeschule abgeschlossen habe, wollte ich in diesem Beruf für eine Zeit im Ausland arbeiten. Gleich nach dem Diplom fehlte mir die nötige Berufserfahrung und so begann ich an einer anästhesiologischen Intensivstation in Wien an zu arbeiten. Das gute Klima auf dieser Station veranlasste mich neun Jahre dort zu bleiben. 1997 hatte ich für drei Monate die Möglichkeit in Nepal in einem Spital mitzuhelfen. Eine tolle Erfahrung, die mich darin bestätigte, wie schön es ist, in einem anderen Land Erfahrungen zu sammeln. Nach 2 Jahren Leitungstätigkeit entschloss ich mich dazu, diesen Plan wieder in Angriff zu nehmen.

Über einen Kollegen und Freund, der mittlerweile auch schon über ein halbes Jahr in der Schweiz arbeitet, erhielt ich den Kontakt zur Stecher Consulting. In langen Telefongesprächen mit Herrn Stecher bekam ich alle Informationen betreffend Arbeitsgenehmigung, Versicherung, Gesundheitssystem der Schweiz etc.. Diese Gespräche veranlassten mich dazu meine Unterlagen der Consulting zuzusenden. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich zwei Stellenangebote in Zürich und kurz darauf befand ich mich schon auf dem Weg zu den Schnuppertagen. Diese wunderschöne kleine Stadt, mit dem traumhaften See und den Bergen in der Nähe, vermittelte mir sofort das Gefühl, mich hier heimisch fühlen zu können. Ich bewarb mich für eine Stelle in einem Privatspital auf der Intensivstation. Kurz darauf erhielt ich die Zusage der Klinik.
Es erwiesen sich alle Dinge, die ich in Wien zu erledigen hatte, wie Wohnung, Arbeit, Auto, als unproblematisch und so zog ich mit der Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde Ende September nach Zürich.

Mittlerweile bin ich drei Monate hier und arbeite mit Schweizern, Deutschen, anderen Österreichern und noch weiteren Nationalitäten zusammen. Die Arbeit macht neben diesem bunten Bild an Kollegen auch wegen der neuen Herausforderung und der guten Betreuung, sehr viel Spaß. Die Klinik organisierte die Arbeitsgenehmigung für mich und stellte mir eine Personalwohnung zur Verfügung.

Ich arbeite in drei Schichten zu je 8 Stunden, was anfänglich gewöhnungsbedürftig für mich war. Mittlerweile schätze ich die Abwechslung und den, im Vergleich zu Wien, kürzeren Arbeitstag. Ich wurde bereits auf einige Fortbildungen geschickt , was mir den Einstieg in das mir unbekannte Gebiet der Herzchirurgie erleichterte. Im Moment ermöglicht mir ein guter Personalstand für meistens 14 offene Intensivbetten, dass ich die Zeit, Ruhe und Unterstützung meiner Kollegen habe, mich mit den pflegerischen Richtlinien der Schweiz vertraut zu machen und mit jedem Tag an Sicherheit zu gewinnen.


Die Stadt Zürich hat ebenfalls nichts an Charme verloren und ich freue mich schon jetzt auf den Frühling und den Sommer, um das großzügige Freizeitangebot zu nutzen.

Ich bin mit der Entscheidung die ich getroffen habe sehr glücklich und ich kann allen, die mit dem Gedanken spielen ins Ausland zu gehen nur zureden, denn es ist letztendlich alles nicht annähernd so kompliziert wie man denkt!

Viel Glück!!

Brigitte Fadler, Zürich 2002

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Stecher Consulting berät (im medizinischen/pharmazeutischen Bereich) Kandidatinnen und Kandidaten in der ganzen deutschsprachigen Schweiz und KandidatInnen aus dem Ausland neutral, kompetent und seriös.

Für die Kandidatinnen und Kandidaten ist die Stellenvermittlung und die dazugehörige Beratung, bei den vermittelten Personen Beratung und Karriereplanung auch nach Antritt der neuen Stelle, kostenfrei.

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